bollwerkproduction

downhill downriver downtown     
Touren durch Stadt & Natur   
Teaser
Trailer                
 
nächste Tour: downtown Zürich 2017 im Festival Zürich tanzt
6. Mai 2017, 12:00-13:30
7. Mai 2017, 16:00-17:30
Startpunkt: Kulturhaus Helferei, Zürich       
Tourende: Münsterhof, Zürich  

bollwerk-downtown Zürich 2017 mit Andrea Boll, Ivan Blagajcevic, Chris de Feyter, Berit Jentzsch, Federica Normanno, Debora Rush, Benji Sunarjo, Paulien Truijen und euch TourteilnehmerInnen 

durch die Strassen der Zürcher Altstadt: locomotion-sequence
auf den Plätzen Lindenhof, Weinplatz und Münsterhof: poetisch-kraftvolle Choero’s 
 
bollwerk lädt TourteilnehmerInnen wie PassantInnen ein, Gewohnheiten der Fortbewegung und Seinszustand im städtischen Umfeld neu wahrzunehmen und zu hinterfragen. Wie funktioniert unsere Wahrnehmung und wie beeinflusst sie unsere innere und äussere Welt? Von den TänzerInnen werden die Teilnehmenden in die berüchtigte bollwerk-locomotion-sequence eingeweiht, schlagen und schlängeln sich damit durch die engen Gassen des Niederdorfs und erobern körperlich und bedingungslos den öffentlichen Raum.

Die Tour findet bei jeder Witterung statt. Gute Schuhe und bequeme, ggf. wetterfeste Kleidung werden empfohlen. Die Versicherung ist Sache der Teilnehmenden.

downhill downriver downtown  
Idee: Andrea Boll & Melissa Ellberger
Konzept: Andrea Boll
Routenkonzepte: Andrea Boll & Frank Kauffmann      
TänzerInnen, tour-guides, locomotion-sequence_InstrukteurInnen seit 2015: Andrea Boll, Ivan Blagajcevic, Chris de Feyter, Diane Gemsch, Emilia Giudicelli, Berit Jentzsch, Jeanne Lehnherr, Dina Sennhauser, Debi Rush, Gabriel Mareque, Federica Normanno, Benji Sunrajo, Jenna Hendry 
Video & Foto: Peter Kadar
Foto: Pierro Weber
bollwerkproduction 

Info & bookings:  
info@bollwerk-andreaboll.com / A. Boll Tel. +41 76 772 29 12 
info@tanztotal.ch / tanztotal / Nicole Friedmann / +41 76 439 70 50   

Site specific - Tanztouren durch Stadt und Natur. 
Mit einem sich fortbewegenden, proaktiven Publikum führen diese Touren über Hügel, Flüssen entlang, auf Inseln und durch Strassen und Städte. Dabei werden Fortbewegungsstrategien und -instinkte von Mensch und Tier unter die Lupe genommen und erfahrbar gemacht. Wir machen den Weg zu unserem Ziel um die 'condition humaine' bloss zu legen und zu ergründen. Tour-TeilnehmerInnen sind sowohl Publikum als auch aktive(r) WeggefährtIn. Perspektivenwechsel garantiert!   

mit freundlicher Unterstützung von: Kanton Zürich Fachstelle Kultur, Stanley Thomas Johnson Stiftung, Ernst Göhner Stiftung, Migros Kulturprozent, Stadt Zürich Kultur, Zürich tanzt, halle.li, crowdfunding      
     
bollwerkproduction realisiert Tanzproduktionen von Andrea Boll, oft in intensiver Zusammenarbeit mit  Komponisten und Musikern, Licht- und Bühnenbildnern und Künstler anderer Sparten und Partnerorganisationen. Es entstehen Stücke und Initiativen, die sich mit dem Zeitgeist und der sich wandelnden Gesellschaft auseinandersetzen und innerhalb der künstlerischen Praxis reflektieren.  

Publikumsreaktionen 2016: 
"Man fühlt sich wie im Dschungel, dann wieder mitten in der Stadt, zoomt ein und aus. Ein faszinierendes Erlebnis.”
"Ich bin sofort in jede Szene eingetaucht und die TänzerInnen haben mir mit ihrem Tanz Geschichten erzählt, die mir nahe gehen und die ich nun weiterspinnen kann. Ich wusste nicht, das das geht mit Tanz." “Um euch zuzuschauen habe ich jetzt gerne eine Parkbusse riskiert!”  

bollwerk erkundet neu auch das Potenzial des Tanzes im Freien, in der Natur, in urbanen Gegenden, dem öffentlichen Raum und in ungewöhnlichen Räumen. In diesen freien Räumen erforscht, erschliesst und konzipiert Andrea Boll zusammen mit Künstlerkollegen und Weggefährten neue Wege für den Tanz, und davon ausgehend, eine spezifische Bewegungssprache: Ein Tanzidiom, dass sich an die Umgebung anpasst, sie aufnimmt sie reflektiert, ergänzt und bereichert. Dadurch werden Deutungsmuster offen gelegt und durch tänzerische Aussagen verändert.   

In bollwerklab, einem mobilen Labor erforscht und entwickelt Andrea Boll zusammen mit TänzerInnen, PerformerInnen, Musiker und Komponisten Ideen, vertieft Bewegungsidiome und testet Kollaborationen. bollwerklab schliesst oft ab mit einer spontan zusammengestellten Präsentation, kann ein einzelnes Ereignis sein, eine Reihe bilden oder als Recherche für eine neue Produktion dienen. Dieses Format bietet auch anderen Tanzschaffenden die Möglichkeit  auszuprobieren, einen künstlerisch Diskurs zu führen und die bollwerk-Strukturen zu nutzen und weiter zu entwickeln. 

bollwerk will die inhärenten, kognitiven Eigenschaften des Tanzes und seine Position in der Gesellschaft stärken. 

Andrea Boll: In meiner Arbeit als Choreografin setzte ich mich mit verschiedenen Themen und Ästhetiken auseinander wobei immer ein intensives physisches Statement betreffend der condition humaine und der Bewegung und ihrer Organisation nach kohärenten Konzepten und Raummustern, im Mittelpunkt steht. 

Neben dem künstlerischen Inhalt setze ich mich ausserdem stark mit den individuellen Bewegungsqualitäten und den Persönlichkeiten der TänzerInnen und DarstellerInnen, mit denen ich arbeite, auseinander. Daraus entsteht die Notwendigkeit ihren Geschichten, Überzeugungen, Perspektiven und persönlichen Faszinationen, Ausdruck zu verleihen. Ich biete den Rahmen, den Kontext und eine Palette an Bewegungsmaterial, thematische Aufträge und Improvisationsstrukturen. Die Reibung der Angebote, der TänzerInnen, DarstellerInnen, Komponisten und Musiker mit dem Thema und dem gebotenen Rahmen, erzeugt eine spezifische, Stück-bezogene Darstellung. Meine Arbeit ist angetrieben durch den Austausch mit den DarstellerInnen als Individuen, ihren Kompetenzen als Gruppe, ihr tänzerisches Können und ihre Audruckskraft. 

Der Zeitgeist fragt um neue Wege und Definitionen des Zeitgenössischen Tanzes, die sich wandelnde Gesellschaft um einen anderen Umgang mit dem Phänomen Darsteller - Publikum. 

Gerne nehme ich diese Herausforderung an, als einen neuen Abschnitt meines künstlerischen Werdegangs. 

Im Bezug auf ein junges Publikum ist es mir wichtig die jungen Menschen als Autoren wahrzunehmen, sie mit ihrer Erlebniswelt in den Mittelpunkt zu stellen und durch Erfahrung von Choreografie und Körperarbeit, an eine Bewusstseinserweiterung für ihre körperliche und geistige Zustände und ihr Sein in der Welt, beizutragen. Tanzvermittlung ist ein wichtiges Anliegen. Dieser Aspekt wird deshalb oft bereits parallel zum Entstehungsprozess in die Projekte mit einbezogen. Workshops und Touren bieten TeilnehmerInnen die Möglichkeit, mit Bewegung auf unkonventionelle Weise zu experimentieren, Szenen und Inhalte der Vorstellung selbst zu erfahren und zu bearbeiten, sich physisch zum Ausdruck zu bringen und den eigenen Körper in Wechselwirkung mit einer (Bühnen)umgebung zu erfahren. 

Presse: 

…Interessantere Bewegungsfolgen machten die Tour zum Ereignis….Mit ausladenden Bewegungen kämpfte eine Frau gegen die trotz geringem Wasserstand recht starke Strömung der Limmat, vermittelte Eindrücke von Notfallsituationen und der Lust an der eigenen Kraft. Zwischen den groben Aktionen zeigte die Tänzerin im kontrollierten, skulpturalen Stillstand oder in kleinen, wellenförmig gestalteten Handbewegungen eine Einheit mit dem Element….(Der Landbote 31. Aug. 2015)

Op grote schaal brengt Andrea Boll verschillende disciplines samen tot een meeslepende 'swingend theatrale belevenis' (NRC, 15 mei 2007). 

Andrea Boll combines different disciplines to a compelling "swinging theatrical experience" (NRC, 15 mei 2007).

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